Der Trafo

Das teure, ungesehene Kellerkind

Die Verluste ungenutzter Einsparpotenziale summieren sich schnell zu mehreren tausend Euro und kosten Jahr für Jahr bare Münze. So bei Transformatoren: Sie haben über Jahrzehnte ihren Platz im Keller; häufig ineffizient betrieben. Energieverluste treten bei jeder Energieumwandlung auf. Außerhalb einer vertretbaren Größe sollten Einsparpotenzial lokalisiert und gehoben werden. Doch wie identifiziert man Dysfunktionen bei Transformatoren und wie erreicht man einen effizienten Betrieb?

Trafo

Größtes Potenzial bei Versorgungstechnik

Im produzierenden und verarbeitendem Gewerbe können Energieverluste in drei Bereichen auftreten: in der Verwaltung (z.B. bei der Lüftungsanlage oder der Beleuchtung), in der Produktion (Einsatzzeiten, Ineffizienzen oder Standby von Maschinen) oder in der Energieversorgungstechnik (z.B. am Trafo oder der Heizanlage). Naheliegend ist, dass das größte Einsparpotenzial dort schlummert wo der größte Energiedurchsatz ist, also bei der Energieversorgungstechnik.

Aus der Praxis: Bei einem Freiburger Lebensmittelhersteller wurden die Energieflüsse an den parallel betriebenen Transformatoren überprüft und durch die temporäre Abschaltung eines Trafos jährlich 88.000,– EUR gespart. Ein Einzelfall? Wie geht es Ihrem Kellerkind?

„ENIT deckte bisher unbekannte Effizienzpotentiale bei den Trafos auf. Dadurch konnten wir in wenigen Wochen 88.000,– EUR p.a einsparen.“
(Geschäftsführer des Betriebs)

Verluste durch Ineffizienz

Transformationsstationen sind meist als Einzeltransformationen, im Parallelbetrieb mehrerer Transformatoren oder als Drehstrombank (bei der alle Drehstromphasen einzeln transformiert werden) aufgebaut. In allen drei Fällen können Verluste durch veraltete Technik, schlechte Auslegung der Anlage, Betrieb im ineffizienten Betriebspunkt oder durch weitere Fehler auftreten. Die Effizienz der Transformatoren ermittelt man am einfachsten über eine Einzelmessung. Der Vergleich des vorgeschalteten Übergabezählers und der nachgelagerten Messpunkte kann binnen kurzer Zeit Ineffizienzen aufzeigen.

Häufig ist es hierbei möglich vorhandene Messpunkte zu nutzen. Transformatoren werden zum Zeitpunkt ihrer Installation optimal ausgelegt. Werden in den Folgejahren die angeschlossenen Produktionsanlagen vergrößert oder Lastreduktion durch Einsatz effizienterer Anlagen vorgenommen, so rutscht der Trafo häufig in einen ineffizienten Betriebspunkt. Je nach Kennlinie kann dies schnell zu signifikanten Energieverlusten führen. Reduziert sich die Effizienz Ihrer Trafos um durchschnittlich 1 %, so steigt Ihre Stromrechnung in gleicher Größenordnung!

Schneller Return on Investment

Die Effizienzsteigerung der Einzeltransformators kann häufig nur durch Austausch des Transformators, durch Installation eines parallelgeschalteten Trafos oder durch die Anpassung der angeschlossenen Last – was tief in Produktionsprozesse eingreift – erreicht werden. Investitionen an dieser Stelle können sich jedoch schnell rentieren. Einfacher bei parallel geschalteten Transformationen. Denn hier ist eine modulare Zu- und Abschaltung der einzelnen Trafos möglich und somit ein effizienterer Betrieb nahe dem optimalen Betriebspunkt. Unverständlicher Weise wird von dieser Möglichkeit in der Praxis nur selten Gebrauch gemacht!

Um den effizienten Betrieb der Transformatoren zu gewähren sollten die Ströme und Lasten in Echtzeit überwacht werden. ineffiziente Betriebspunkte werden hierüber auch bei Einzeltransformatoren aufgezeigt und die optimal abgestimmte Zu- oder Abschaltung parallelbetriebener Anlagen ermöglicht.

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